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Hilfen zur Erziehung an der Rheinschule Beuel
Integrierte Erziehungshilfe an der Rheinschule Beuel ist ein niederschwelliges Angebot. Es enthält Elemente von Tagesgruppe, sozialer Gruppenarbeit und Erziehungsbeistandschaft, bezieht auch aufsuchende Arbeit mit ein und kann andere Hilfeformen in der Familie oder anderen Einrichtungen ergänzen. Zudem können laufende Erziehungshilfen als Ablöse- oder Nachsorgemöglichkeit je nach Alter in eine der beiden Angebote übergeleitet werden. In diesem Rahmen findet ein vereinfachtes Hilfeplanverfahren statt.

Es ist sinnvoll, die Erziehungshilfe in einer integrierten Form, also im Rahmen bestehender Betreuungsgruppen, zu verwirklichen, um zu vermeiden, dass die betroffenen Familien sich ausgegrenzt oder „sonderbehandelt“ fühlen. Daher gibt es keine scharfe Trennlinie zwischen den verschiedenen Betreuungsansätzen, eher einen fließenden Übergang. Die Intensität der Hilfen und Interventionen richten sich nach dem akuten Bedarf und sind in Absprache mit dem zuständigen FFE (Fachdienste für Familien- und Erziehungshilfe in den Stadtbezirken) und der Schulleitung zu ermitteln. Es finden regelmäßige Fachgespräche auf der Basis eines vereinfachten Hilfeplanverfahrens statt. Der Träger hält zu diesem Zweck eine höhere und qualifiziertere Personalstruktur vor, als es nach den OGS-Richtlinien vorgesehen ist.

Pädagogische Grundlinie
Die pädagogische Leitidee der beiden Betreuungsangebote an der Rheinschule Beuel beruht auf einem humanistischen Menschenbild und ist sozialraum- und ressourcenorientiert. Mit Hilfe eines strukturierten Tagesablaufes, festen Gruppen und Bezugspersonen sowie fördernden Ansätzen sollen die Kinder und Jugendlichen neben ihren schulischen vor allem ihre sozialen Kompetenzen erweitern.

OGS+
In einem geschützten Rahmen ermöglichen Verhaltenstraining, Interaktionsspiele und Reflexionsrunden, die eigenen sozialen Fähigkeiten auszubauen und einen fairen Umgang mit Anderen einzuüben. Förderung im schulischen Bereich erhalten die SchülerInnen im Rahmen einer zeitlich festgelegten „Arbeitszeit“, in der je nach Umfang der Hausaufgaben die Möglichkeit für individuelle Übungsaufgaben bleibt. Zusätzlich erhalten einmal pro Woche jeweils drei Kinder Lernförderung durch eine Sonderpädagogin der Schule.

Daneben ist die Förderung der praktischen Fertigkeiten und der aktiven Freizeitgestaltung ein wichtiges Anliegen, das durch ein breites Angebotsspektrum angeregt werden soll. Viele Angebote finden möglichst draußen an der frischen Luft statt und beinhalten viel Abwechslung und Bewegung. Hinzu kommen kreative, handwerkliche und lebenspraktische Projekte. Ein Wochenrahmenplan, der jedes Halbjahr in Zusammenarbeit mit der Schule neu erstellt wird, dient dabei als Übersicht und Orientierung. (Einen Muster- Wochenplan finden Sie » hier. Fotos finden Sie » hier.)

Aus einem ganzheitlichen, systemischen Verständnis heraus darf in der pädagogischen Arbeit die Kooperation mit Eltern/Erziehungsberechtigten und Lehrerkollegium nicht fehlen. Ein regelmäßiger Austausch mit den KlassenlehrerInnen über die Entwicklung der Kinder am Vor- und Nachmittag hilft dabei, individuelle Förderpläne für die Kinder und Jugendlichen zu erstellen und gemeinsam an den Entwicklungszielen der Kinder mitzuwirken. Auch die Erziehungsberechtigten werden in diesen Prozess miteinbezogen. In regelmäßig stattfindenden Einzelgesprächen, Elternabenden oder gemeinsamen Feierlichkeiten haben die Eltern außerdem die Möglichkeit, sich bei erzieherischen Fragen und Problemen an das Betreuungsteam zu wenden und Unterstützung zu erfahren.

Der Nami-Club
Der Nami-Club ist ein integratives Modell der sozialpädagogischen Betreuung sowie der Berufsvorbereitung und Verselbstständigung von Jugendlichen mit Lern- und Entwicklungsstörungen.

Zurzeit werden bis zu 12 SchülerInnen zwischen 13 und 17 Jahren, die über die Schule hinaus beim Erwachsenwerden Halt und Orientierung benötigen, betreut. Es werden dabei die allgemeinen Ziele der Rheinschule Beuel aufgegriffen, die über den Erwerb von schulischem Wissen und sozialen Fähigkeiten hinausgehen.

Der Nami-Club bietet so die Möglichkeiten, Jugendliche der Rheinschule Beuel in ihren sozialen Kompetenzen sowie praktischen Fertigkeiten zu fördern und sie bei ihrer Verselbständigung zu begleiten. Daneben ist es möglich, Kinder, die aufgrund ihres Alters nicht mehr die OGS+ Gruppe besuchen können, aber dennoch Förderbedarf haben, in den Nami-Club zu übergeben, so dass eine längerfristige und kontinuierliche Arbeit mit den SchülerInnen gewährleistet werden kann. Aus sozialräumlichen und ressourcenorientierten Gesichtspunkten findet zudem eine Kooperation mit benachbarten Institutionen der Jugendhilfe, wie dem Jugendzentrum „Flax“ und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie statt.

Der Fachdienst für Familie und Erziehung des Amtes für Kinder, Jugend und Familie unterstützt dieses Modell. Hierzu stehen im Rahmen von Hilfe zur Erziehung drei Plätze zu Verfügung. Laufende Erziehungshilfen können in das Projekt übergeleitet werden, wenn dies sinnvoll erscheint.

Nähere Informationen zu dem Angebot finden Sie in unserem » Konzept der OGS+ [64 KB] und unserem » Konzept des Nami-Clubs [101 KB] .

Beiträge
Für die Teilnahme an der OGS+ werden Elternbeiträge erhoben. Dieser Jahresbeitrag wird in 12 monatlichen Teilbeträgen von der Bundesstadt Bonn (Amt für Kinder, Jugend und Familie) eingezogen. Der Elternbeitrag liegt, ähnlich wie bei den Kindergartenbeiträgen, zurzeit je nach Einkommen zwischen 0 und 150 Euro pro Monat. Es besteht deswegen eine Nachweispflicht über das Einkommen gegenüber der Stadt!

Die Kosten für das Mittagessen liegen derzeit bei 3,10 Euro. Diese werden gesondert berechnet und von der Jugendfarm als Träger eingezogen (ausgenommen Bonnausweis – Inhaber).

Der Teilnahmebeitrag für den Nami-Club von monatlich 10 Euro + 3,00 Euro Essensgeld pro Tag wird von der Jugendfarm eingezogen.

Hier finden Sie den aktuellen Flyer der OGS++ Rheinschule: » Flyer zum Download [169 KB]