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Inhaltsverzeichnis

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Tagesablauf

Tagesablauf

Zu Beginn ein kurzer tabellarischer Überblick auf beide Systeme hinsichtlich der Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Offenem und Strukturiertem Ganztag.

Unterschiede

Offener Ganztag

Strukturierter Ganztag

  • Unterricht am Vormittag
  • Mittagessen nach Schulschluss
  • Freispiel im Nachmittag
  • Altersgemischte Gruppen der Kl. 1-4
  • Gruppenzeit
  • Eine Kündigung ist zum Ende des Schuljahres möglich
  • Unterricht am Vor- und Nachmittag
  • Mittagessen und Freispiel dazwischen
  • Klasse = Gruppe
  • Gruppenzeit und Klassenrat
  • Anmeldung erfolgt für den Zeitraum der Grundschulzeit

Gemeinsamkeiten


Verzahnung beider Betreuungsysteme

Begegnungen der Kinder aus offenem und strukturiertem Ganztag finden ganztägig statt. Dies ermöglicht unser Konzept der Funktionsräume und die Überschneidungen im Tagesablauf.

Neben den klaren zeitlichen Vorgaben für Unterricht und Lernzeit sollen sich die Kinder im Freispiel innerhalb unserer Funktionsräume selbstbestimmt bewegen können.

Darüber hinaus können alle OGS-Kinder an den AGs und Projekten teilnehmen und werden an den schulfreien Tagen (Brückentagen) zusammen betreut.

Die Mitarbeiter verbindet in erster Linie die gemeinsame Haltung, die das gemeinsame pädagogische Konzept voraussetzt.

Die Verzahnung der Mitarbeiter darüber hinaus gestaltet sich aufgrund der Größe unseres Teams schon schwieriger. Um dennoch eine gute Kommunikation zu gewährleisten haben wir in den letzten Jahren intensiv an Team- und Kommunikationsstrukturen gearbeitet. Diesen Prozess haben wir ausführlich im Kapitel vier beschrieben.


Im STG sind die Schülerinnen und Schüler täglich von 7:55 Uhr bis 15:00 Uhr über den kompletten Zeitraum der Grundschulzeit in ihrem Klassenverband.
Jeder Klassenleitung zum Teil auch Fachlehrer/in steht ein pädagogisch qualifizierter Mitarbeiter/in der Jugendfarm als Gruppenleitung gleichberechtigt zur Seite. Die Aufgabe Sach- Sozial- und Selbstkompetenz zu vermitteln kann jetzt von zwei Kolleginnen übernommen werden, wobei das Erreichen der Sachkompetenz der Schwerpunkt des jeweiligen Lehrers ist. Die Gruppenleitung kann den Blick verstärkt auf die sozial-emotionale Entwicklung des einzelnen Kindes richten und hier eine gezielte Förderung übernehmen.
Die genannten Kompetenzen sollen und können jedoch nicht gänzlich voneinander getrennt betrachtet und gefördert werden, da sie sich gegenseitig bedingen. Durch die gemeinsame Arbeit am Vormittag und Nachmittag erfährt die Gruppenleitung mehr über das Lernverhalten und die Lehrperson mehr über das Freizeitverhalten des Kindes. Beim gemeinsamen Mittagstisch finden die Kinder Zeit, um Privates mitzuteilen. Durch den engen Austausch können beide Fachkräfte dem Kind ganzheitlicher begegnen und in seiner Entwicklung gezielter fördern.

Der Tagesablauf der Kinder des offenen Ganztages variiert je nach ihrer Stundenzahl am Vormittag.

In diesem Schuljahr haben alle Schüler/innen montags fünf Stunden, wobei in der 5. Stunde eine Lernzeitstunde ist an der alle Kinder einer Klasse teilnehmen.

Nach dem Unterricht, bzw. für die Schuleingangsphase nach der Lernzeit gehen die Kinder in die OGS und melden sich dort in ihrer Gruppe an. Danach beginnt die Freispielzeit im OGS-Gebäude und auf dem Hof. Ab 12:30 Uhr gehen die Kinder selbständig essen.

Von 14:00 Uhr bis 14.50 Uhr findet die Lernzeit in den Klassenräumen mit Lehrern, Gruppenleitungen und Ergänzungskräften statt.

Der Wochenüberblick verdeutlicht, dass der Tagesablauf des offenen und des strukturierten Ganztages einige wiederkehrende und gemeinsame Elemente beinhaltet, die im Folgenden aufgeführt sind:

Das Mittagessen findet für alle Kinder des offenen (ab 12:30 Uhr) und strukturierten Ganztags (ab 11:30 Uhr) in unserer Mensa statt. Aufgrund der gestiegenen Zahl an Ganztagskindern, reicht der ursprüngliche Mensaraum nicht mehr aus. Dieser war konzipiert für 150 Kinder. Aus diesem Grund wird ein Funktionsraum gegenüber der bisherigen Mensa als zweiter Speiseraum genutzt.

Während des Essens werden die Kinder von Mitarbeitern des offenen oder strukturierten Ganztags und Lehrern begleitet.

In der Mensa befindet sich eine Ausgabeküche, das Essen liefert ein Catering-Service (Firma Dirk Trappen, Sankt Augustin) warm an. Mit einer Woche Vorlauf werden die Menüs den Kindern vorgestellt. Sie können zwischen zwei Essensvarianten auswählen. Dabei steht immer mindestens ein vegetarisches Gericht zur Auswahl und Schweinefleisch wird größtenteils durch z.B. Geflügel ersetzt um auch muslimischen und jüdischen Kindern die Auswahl zu ermöglichen.

Zusätzlich wird den Kindern im Rahmen der täglichen Gruppenzeit ein kleiner Snack von frischem Obst, Rohkost oder Joghurt etc. angeboten.

Die Kinder erhalten von ihren Klassenlehrern einen individuellen Wochenplan, an dem innerhalb der täglichen Lernzeit gearbeitet wird. In beiden Systemen ist eine Lernzeit von 45 Minuten vorgesehen.

Im Strukturierten Ganztag ist die Lernzeit ein Teil des Unterrichtsblocks am Nachmittag. Die Lernzeit findet im jeweiligen Klassenraum statt. Verantwortlich ist die Klassenlehrerin, die die Lernzeit im Tandem mit der jeweiligen Gruppenleitung begleitet.

Im Offenen Ganztag sind die Kinder ebenfalls jahrgangsbezogen in Gruppen aufgeteilt. Die Lernzeit findet in den Klassenräumen der jeweiligen Stufe statt. Die Leitung der Lernzeit obliegt auch hier den Lehrer. Diese wechseln jedoch täglich. Unterstützt wird das Lehrerteam auch hier von pädagogischen Mitarbeitern der OGS.

Bei Fragen seitens der Eltern ist die jeweilige Klassenlehrerin des Kindes immer der Hauptansprechpartner.

Innerhalb der Freispielzeit soll den Kindern ein hohes Maß an Selbstbestimmung eingeräumt werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Funktionsräume. Hier haben die Kinder genügend Zeit und Raum zum freien oder angeleiteten Spiel. Art und Umfang der Raumnutzung entscheidet jedes Kind für sich täglich neu.

Die Bewegung an frischer Luft zählt ebenfalls zu den elementaren Bestandteilen der Nachmittagsaktivitäten. Das große Schulhofgelände mit seinen Spielgeräten bietet Platz für vielfältige, abwechslungsreiche Aktivitäten.

Neben den vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten auf dem Schulhof und den abwechslungsreichen Spielgelegenheiten in den Funktionsräumen gehören auch feste Angebote zum Nachmittagsprogramm, die halbjährlich ausgeschrieben werden. Es bestehen dabei auch Kooperationen mit außerschulischen Trägern.

Zu den verbindlichen Nachmittagsangeboten, bei denen eine Anmeldung erforderlich ist, zählen:

· AGs (laufen über ein Schulhalbjahr)

· Projekte (sind begrenzt auf einige Wochen)

Zu Beginn eines neuen Schulhalbjahres wird eine Angebotsübersicht nebst Anmeldeformular an die Kinder verteilt. Im zweiten Schulhalbjahr erhalten die Kinder die Informationen bereits zum Ende des ersten Halbjahres. An der im Flur des OGS – Gebäudes befindlichen Informationswand sind ebenfalls entsprechende Aushänge. Alle Informationen zu den Angeboten sowie auch die Anmeldezettel finden die Eltern auch auf unserer Homepage auf der ersten Seite unter der Rubrik Elterninfo.

Unabhängig von eventuellen Nachmittagsprogrammen gibt es feste Abholzeiten um 15 und um 16 Uhr, freitags zusätzlich um 14 Uhr.

Dafür stehen zwei Optionen zur Verfügung:

1. Mein Kind geht alleine nach Hause.

Dieser Punkt ist auch dann anzukreuzen, wenn

- das Kind das OGS-Gebäude verlässt und an einem vereinbarten Treffpunkt

außerhalb der OGS abgeholt wird und

- das Kind mit dem Bus fährt.

2. Mein Kind geht nicht allein nach Hause.

Die Abholzeiten sowie die Abholregeln werden zu Beginn des Schuljahres mitgeteilt. Die Eltern geben verpflichtend auf einem Informationsbogen darüber Auskunft zu welcher Zeit ihr Kind die OGS verlässt bzw. wann es abgeholt wird. Diese Angaben können sie im Laufe des Schuljahres bei Bedarf verändern. Die Änderung muss jedoch immer schriftlich erfolgen.

Die Gruppenzeit für alle Kinder ist montags von 14:00 Uhr bis 14:50 Uhr. Hier werden aktuelle Angelegenheiten besprochen, Informationen ausgetauscht, Geburtstage gefeiert.

Das Mitspracherecht der Schüler äußert sich zum Einen in alltäglichen Gesprächen über Wünsche, Bedürfnisse und Veränderungsvorschläge. Darüber hinaus wird Partizipation durch die Teilnahme an Räten und Konferenzen ermöglicht.

Alle Schüler nehmen wöchentlich am Klassenrat teil, in dem die Belange der Schüler einer Klasse thematisiert werden. Dabei werden Entscheidungen beschlossen, die für die Klasse gelten, aber auch Themen diskutiert, die für die gesamte Schule bzw. für alle OGS-Kinder relevant sind. Um die Meinung der Klasse dazu in weiteren Gremien einbringen, wählen die Kinder einer Klasse jeweils zwei Klassenvertreter, die am Kinderparlament teilnehmen. Die Klassenvertreter nutzen wiederum den Klassenrat um den Mitschülern von neuen Entwicklungen und aktuellen Themen des Kinderparlaments zu berichten.